Vertretungskonzept der GGS Am Park

 

1. Krankmeldung/Erstellung der Vertretungspläne 

Für die Erstellung der Vertretungspläne ist Frau Wilde zuständig. Sie ist in dieser Sache weisungsbefugt. 

 

Krankmeldungen werden telefonisch oder elektronisch an Frau Wilde und an Frau Bartels (bei Abwesenheit von beiden an die Vertretung oder andere Kolleg/en/innen) gerichtet. Dies muss möglichst 30 Minuten vor Schulbeginn (7.15 Uhr) geschehen, wenn möglich schon am Abend vorher. Diese Regelung gilt auch wenn die/der kranke Kolleg/in/e erst zur zweiten Stunde Unterricht hat. Sobald die Dauer feststeht, wird diese Information ebenfalls weitergegeben, damit evtl. kurzfristige Änderungen des Stundenplans an die Eltern und Kinder weitergegeben werden können. 

Jede Kollegin sieht 10 Minuten vor dem persönlichen Unterrichtsbeginn verbindlich den Vertretungsplan ein, auch wenn ihr Unterricht erst zur 2. oder 3. Stunde beginnt. 

 

Jede/r Kolleg/in/e achtet darauf, dass bei besonderen, geplanten Anlässen (Ausflüge/Unterrichtsbesuche/Fortbildungen) spätestens einen Tag vorher ein Vertretungsplan aushängt. Außerdem kümmert sich die/der entsprechende Kolleg/in/e darum, dass bei Bedarf (geplante Veränderungen wie Ausflüge, Fortbildungen etc.) Aufsichten getauscht und eingetragen werden. 

 

 

2. Rechtliche Grundlagen 

 

Es soll so wenig Unterricht wie möglich ausfallen, d.h. wichtigste Grundlage bei der Erstellung eines Vertretungsplanes ist die Vermeidung von Unterrichtsausfall, alle anderen Bereiche sind nachrangig. Alles, was unter der Mindeststundentafel liegt, gilt als Unterrichtsausfall. Die Schulleitung muss einmal im Jahr der Schulkonferenz über Unterrichtsausfall berichten. 

 

Konferenzen/Elternsprechtage finden in der Regel außerhalb der Unterrichtszeit statt. Ausnahmen hiervon müssen von der Schulkonferenz genehmigt werden. Fortbildungen können in der Regel nur dann genehmigt werden, wenn kein Unterrichtsausfall entsteht. Unterrichtsstunden, die aufgrund von Hitzefrei für Kolleg/en/innen entfallen, kommen der Vertretungsreserve zugute. 

Bei Unterrichtsausfall werden Kinder nur dann nach Hause geschickt, wenn sichergestellt ist, dass die Erziehungsberechtigten informiert wurden. Ansonsten müssen die Kinder in der Schule betreut werden. Nach Absprachen mit den Eltern über die Klassenleitungen können Kinder der Klassen 2 – 4 mit einem Schlüssel allein nach Hause gehen. Diese Regelung muss in einer Notiz der Schülerakte abgeheftet werden. 

 

 

3. Organisatorische Absprachen zur Sicherstellung eines  reibungslosen Ablaufs im Vertretungsfall / bei veränderten Stundenplänen 

 

Alle Elternbriefe, die verteilt werden, werden auch von allen Kolleg/en/innen gelesen. So ist sichergestellt, dass organisatorische Regelungen, Stundenplanänderungen und Termine dem gesamten Kollegium bekannt sind. 

 

Die OGS erhält eine Kopie von allen relevanten Elternbriefen und wird bzgl. wichtiger Termine informiert. 

 

Für jede Klasse gibt es Aufteilungskarten für 6 Gruppen. Um die Aufteilung in andere Klassen kümmert sich die/der Kolleg/in/e, die zuvor Unterricht in der Klasse hatte. Sie stellt auch sicher, dass die Kinder Material bei sich haben. Falls ein/e Lehrer/in vertreten werden muss und an diesem Tag mehrere Klassen fehlen (Klassenfahrt, Ausflüge etc.) kann es sein, dass es nicht sinnvoll ist, die Kinder aufzuteilen. In diesem Fall kümmert sich die Schulleitung um eine andere Lösung.  

 

In jeder Klasse befindet sich gut sichtbar ein Klassenorganisationsordner. Dort wird der aktuelle Stundenplan mit Zugehörigkeit zu Fördergruppen (Erstförderung/DaZ….) eingeheftet sowie die Gruppeneinteilung zur Aufteilung. Außerdem sind Listen einzuheften, auf denen Besonderheiten vermerkt werden, wie z.B. OGS-Kinder, ohne Betreuung, HSU, etc. . Auch besondere Elternbriefe/Regelungen/Termine der Klassenorganisation sind dort einzuheften oder alternativ  gut sichtbar an einer Pinnwand oder der Tür aufzuhängen. 

Für den Fall der Erkrankung der Klassenleitung wird ein/e Kolleg/e/in genannt, der /die die „Klassengeschäfte“ übernimmt (Elternbriefe verteilen, Info an die Kinder bzgl. veränderter Stundenpläne etc.). 

 

Die Kolleg/en/innen sprechen sich untereinander ab, wer welchen Fachunterricht erteilt. Die Stundeninhalte werden im Klassenbuch eingetragen. Wenn möglich, 

kann die/der erkrankte Kolleg/in/e über den anstehenden Stoff informieren, entweder über Telefon, Email oder WhatsApp. 

 

Die Kinder sollten in allen Klassen schnell greifbares Material, z.B. Freiarbeitsmaterial in Ablagekörbchen oder Hängeregistern, Logico, Fördermappen, zusätzliche Arbeitsmappen und/ oder  Arbeitshefte zur Verfügung haben. Außerdem sollten sich im Orga-Ordner Informationen befinden, was im Falle einer Aufteilung 

von den Kindern gearbeitet werden kann. So kann am ersten Tag der Erkrankung einer Klassenleitung eine Klasse ggf. über mehrere Stunden aufgeteilt werden. 

 


 

4. Grundsätze der Vertretungsregelung 

 

Im Vertretungsfall werden die Stunden mit Doppelbesetzungen aufgelöst. Die Doppelbesetzung im Schwimmen darf nur im absoluten Notfall aufgelöst werden, da der Schwimmunterricht nur zeitlich begrenzt stattfindet. Die ersten Schuljahre werden nach Möglichkeit nicht aufgeteilt. 

 

Bei längerer Erkrankung wird eine feste Ansprechpartnerin für die Klasse benannt. Dies sollte ein/e Lehrer/in sein, die entweder selbst in der Klasse unterrichtet oder über die Interna der Klasse informiert ist, so dass er/sie in der Lage ist, die Klassengeschäfte zu übernehmen. Der Name dieses Kollegen/dieser Kollegin wird im Organisationsordner festgehalten. 

 

Es soll nach Möglichkeit jeden Tag 1 Stunde Mathematik und eine Stunde Deutsch stattfinden, beim übrigen Vertretungsunterricht werden die fachlichen Kompetenzen der/des eingesetzten Kolleg/in/en genutzt. Die Kolleg/innen/en tauschen sich untereinander aus, damit möglichst alle Fächer anteilig erteilt werden. 

Lehramtsanwärter/innen werden in der Regel nur in den Klassen als Vertretung eingesetzt, in denen sie auch sonst unterrichten. Wenn ein Vertretungsplan Probleme in Hinblick auf Unterrichtsbesuche beinhaltet, wendet sich der/die Lehramtsanwärter/in an die Schulleitung. 

 

Für ausgefallene Stunden in der OGS muss anteilig Vertretung gewährleistet werden. 

 

 

5.  Notfallregelungen & ergänzende organisatorische Überlegungen 

 

Wenn mehrere Kolleg/innen/en erkrankt sind, können die beschlossenen Grundsätze nur bedingt aufrechterhalten werden. Hier muss die Schulleitung oder die Vertretung im Einzelfall Belastungen abwägen. 

 

Es könnten in solchen Fällen Notfallstundenpläne erstellt werden: 

          -         völlige Loslösung vom bestehenden Stundenplan 

          -         pro Klasse ca. 3 Stunden pro Tag, verteilt über den gesamten 

                    Schulvormittag 

 

          -         Kolleg/en/innen stellen Unterricht der einzelnen Fächer durch 

                     Absprachen sicher 

          -         Absicherung der Betreuung 

 

Je nach Bedarf und Klassen können ggf. 2 Klassen mit „offenen Türen“ beaufsichtigt werden. Dies wird im Vertretungsplan vermerkt. Sollte diese Regelung aus bestimmten Gründen nicht praktikabel sein, wendet sich die betroffene Lehrkraft an die Schulleitung bzw. die Vertretung.